Reiseberichte

Galapagos, eine Welt aus einer anderen Zeit!

Die Galapagos-Inseln, weit abseits im Meer vor Ecuador gelegen, kann man nur auf äußerst kostspielige Art und Weise erkunden? Nein! Ich war im Oktober 2016 eine Woche auf Galapagos. Ohne teure organisierte Tour habe ich auf eigene Faust eine einzigartige und wundervolle kleine Welt kennengelernt.

Eine Woche Reisezeit stand uns zur Verfügung. Dabei wollte ich vor allem die vielen amphibischen Galapagostiere in Gemeinschaft mit den Menschen auf den Inseln sehen. Wir entschieden uns daher, die 3 bewohnten Hauptinseln Santa Cruz, San Cristobal sowie die Isla Isabela zu erkunden.

Santa Cruz – zunächst 1 Nacht
übernachtet in: Hostal Gardner Galapagos, 39 $ pro Nacht inkl. Frühstück

Auf Baltra (kleine Nachbarinsel von Santa Cruz) gelandet, wird man zunächst mit dem Bus zum Inselende gefahren, dort setzt man 2 Minuten mit dem Boot über nach Santa Cruz und kann sich dort entscheiden, ob man die 40 Minuten in die Inselhauptstadt Puerto Ayora mit dem Bus (2 US$ pro Person) oder dem Taxi (18 US$) fahren möchte. Falls man sich für den Bus entscheidet, kann man sich in Puerto Ayora für 1 US$ mit dem Taxi zu seiner Unterkunft fahren lassen. 

Im Hostal angekommen beschäftigten wir uns erstmal damit, was man auf Santa Cruz so alles anstellen kann, ohne eine organisierte Tour zu buchen. Diese werden übrigens dort überall angeboten.

Tortugas sehen 🐢😍 war der erste Wunsch und so marschierten wir zu Fuß von Puerto Ayora aus zunächst 10 Minuten Richtung Parkeingang Tortuga Bay. Dort mussten wir unsere Namen und Reisepassdaten hinterlassen und durften dann ca. 30 Minuten durch eine zauberhafte Kakteenwelt zur Tortuga-Bay laufen, wo uns völlig überraschend ein wunderschöner riesiger weißer Sandstrand erwartete. Auch versuchten einige Surfer (ja Surfer, auf den Galapagos-Inseln gibt es ziemlich viele Surfer) durch die riesigen Wellen zu reiten. Dann machte uns ein Schild darauf aufmerksam, dass die Schildkröten sich tagsüber im Wasser aufhalten und erst zum Sonnenuntergang an den Strand kommen, um ihre Eier in den Sand zu legen. Damit sie dabei nicht gestört werden, wird der Strand um 17 Uhr geschlossen.

Das bedeutete wohl erstmal keine Schildkröten, was der Freude aber keinen Abbruch tat, denn kaum traten wir etwas näher an die schwarzen Felsen am Strand heran, entdeckten wir die ersten Meeresechsen, die man jedoch – da ziemlich gut getarnt – erst auf den 2. Blick sah. Weitere dieser Tiere schwammen im Wasser und letztlich lagen sie überall am gesamten Strand verteilt herum. Ein faszinierender Anblick, sehen die Echsen doch so aus, als kämen sie aus einer längst vergangenen Zeit. So spazierten wir – die Augen nicht von den Tierchen abwenden könnend – ans Strandende bis zur nächsten Bucht, die etwas geschützter lag und wo man ohne Wellen baden konnte. Dort konnte wer wollte auch ein Paddelboot mieten und etwas zum Schnorcheln rausfahren. Schildkröten und kleine Haie sollte es dort zu sehen geben. Wir verzichteten jedoch zeitbedingt. Am Strand direkt lohnte sich das Schnorcheln aufgrund des recht trüben Wassers eher nicht.


Essen auf den Galapagos-Inseln

Lebensmittel müssen größtenteils auf die Inseln verfrachtet werden, weswegen viele Dinge dort recht teuer sind. Eine Ritter Sport kostet da schon mal 4,75 US$. Wer allerdings Produkte konsumiert, die vor Ort gefangen oder geerntet wurden, kann sehr günstig durch den Tag kommen. Viele Restaurants bieten somit ein ‚Menu del dia‘ an: eine Suppe nach Wahl, einen Hauptgang nach Wahl (meist Fisch und Hühnchen mit Reis und Salat oder Gemüse), sowie einen frischen Fruchtsaft und manchmal sogar noch ein Dessert für insgesamt gerade einmal 4-5 US$. Abends und besonders in Puerto Ayora (Santa Cruz), wo die Restaurants bevorzugt ihre frischen Langusten verkaufen möchten, muss man manchmal erst nach dem Menü fragen, bevor man es angeboten bekommt.


Am nächsten Tag sollte es nach San Cristobal weitergehen. Doch aufgrund der langen anstrengenden Anreise verzichteten wir auf das 7 Uhr Boot und beschlossen erst das Nachmittagsboot um 14 Uhr zu nehmen. Daher hatten wir am Vormittag noch Zeit um das Charles Darwin Research Center anzuschauen. Am Strand entdeckten wir viele Meeresechsen, die dicht gedrängt aneinander kuschelten. Das Center an sich war nicht allzu spannend, lediglich die riesigen Schildkröten, die sich schrecklich langsam fortbewegten faszinierten uns recht lange, auch war ein schöner gelber Landleguan zu sehen.

Auf dem Rückweg zum Hafen wurden wir dann noch Zeuge eines wunderschönen Zusammenspiels von Mensch und Tier: Der örtliche Fischverkäufer am Santa Cruz Fish Market umringt von hungrigen Seehunden und Pelikanen, die alle ganz brav abwarteten, bis etwas für sie abfiel. Dem Treiben hätten wir stundenlang zusehen können – unbezahlbar und ein Beweis dafür, dass man keine Tour braucht, um auf Galapagos Besonderes zu erleben.


Touren buchen

An jeder Ecke wird man zu genüge über buchbare Touren vor Ort informiert. Die meisten Touren beinhalten größtenteils Schnorchelausflüge und lange Bootfahrten. Diese kosten je nach Ziel 80 – 160 US$ p.P.. Die Touranbieter sind schon sehr darauf bedacht, einem sämtliche Tage komplett mit Touren zu verplanen. Hierzu empfehlen wir, genau zu überlegen, welche Tiere/ Landschaften man eigentlich sehen möchte und dann evtl. die ein oder andere Tour bei Interesse zu buchen. Wir haben uns hauptsächlich für Amphibientiere interessiert und die sind auf den 3 stets durch günstige tägliche Privatbootverbindung erreichbaren Hauptinseln zu Genüge vorhanden.


Wir haben noch mehr auf Santa Cruz unternommen, aber zunächst ging es weiter nach San Cristobal.

San Cristobal – 1 Nacht
übernachtet in: Hostal Tongo Reef, 29 $ pro Nacht ohne Frühstück

  • Playa Mann – Mein Lieblingsplatz auf San Cristobal ❤️
  • Punta Carola
  • Las Loberias
  • Taxifahrt zum Schildkrötenpark ‚Centro de Crianza de Tortugas‘, zum Vulkan ‚El Juno’ und zum Puerto Chino Beach ❤️- je nach Verhandlungsgeschick und Glück ca. 50 US$. Ganz viele Seehunde im Dorf beobachten

Nach 3 wirklich anstrengenden Stunden im Speedboot, kamen wir im Hafen von Puerto Baquerizo Moreno an. Sofort fielen uns die vielen Seehunde auf, die überall herumlagen, sogar in einem Boot saß einer, wie immer er da hingekommen ist. Zuerst kämpften wir uns den Berg zu unserem Hostal hinauf, schmissen unsere Sachen in die Ecke und machten uns sofort Richtung Strand auf – es sollte bald dunkel werden.

Schon aus der Ferne kündigten laute Musik und der Duft von gegrilltem Fisch das bunte Treiben am Strand an, wo fröhlich spielende Kinder um große dicke Felsen herumtobten.. ..dicke sich bewegende Felsen..?! Seehunde! 😍 Und davon ziemlich viele! Mensch & Tier, alle vereint miteinander, am Strand, im Wasser – ein wunderschönes Bild – dazu die Musik, der Duft des Grills – wir wollten nie wieder weg und holten uns erstmal 2 mit Käse gefüllte Grillbananen (das steht für die nächste Grillsaison ganz oben auf der Liste). Getrieben von Neugier schlenderten wir dennoch zum nächsten Strand und fanden weitere dösende Seehunde.

Danach fiel uns auf dem Rückweg ein kleiner Seehund auf, der direkt vor einem Restaurant saß. Er schien das Blitzlichtgewitter redlich zu genießen und sorgte bei allen für helle Freude. Bei allen, bis auf seine Seehundmama, die hinter dem Geländer nach ihm grunzte. Den kleinen interessierte das natürlich herzlich wenig. Als quetsche sich Mama Seehund durch das Geländer. Sie robbte sich zu ihrem kleinen, brüllte einmal in alle Richtungen und.. legte sich dazu – was sollte sie auch sonst machen. So lagen die beiden mitten auf dem Weg und kuschelten vor sich hin. Auch auf dem weiteren Weg im Dorf, musste man aufpassen, dass man nicht aus Versehen einen herumliegenden Seehund mit einem Stein verwechselte.

Am nächsten Morgen suchten wir uns ein kleines Café, frühstückten und hielten das erstbeste Taxi an um einen Ausflug auf die andere Inselseite zu machen – zwischen 60 – 80 US$ sollte das kosten (tatsächlich unser kostspieligster Ausflug auf den Galapagosinseln), wir versuchten es mit 50 $ und das klappte auch direkt.

Unsere erster Stop war der Schildkrötenpark, wo in einem unüberschaubar großen Gehege riesige Landschildkröten zu finden waren. Zudem gab es auch eine Aufzuchtstation, in der wir viele viele Babyschildkröten sehen durften – zu süß! An den Futterecken, konnte man dann auch mal sehen, wie sich zwei riesige Schildkröten in die Quere kommen – die Fauchen sich an und man meint jetzt entbricht ein großer schneller Schildkrötenkampf – aber neeeiiiin, es sind jaaaa Schiiildkröööööteeen und die dreeeehen dann nur ihre Köööpfeee weeeg und eeeeeesseeeen wooooaaaaandeeeers weeeiteeer. Also ich muss sagen, das Schildkrötendasein sieht sehr mühselig aus.

Vom Park aus ging es weiter zum wunderschönen kleinen Strand ‚El Chino‘ ❤️. Dort gab es wieder viele süße kuschelnde Seehunde und wir entdeckten auch einen Blaufußtölpel. Auch an diesem Strand hätten wir stundenlang verweilen kommen. Doch um 14 Uhr fuhr Boot nach Santa Cruz leider zurück. Und auf dem Rückweg stand noch der Vulkan ‚El Juno’ auf dem Programm.

Also verabschiedeten wir alle Seehunde freundlich und erklommen nach einer kurzen Weiterfahrt noch den im Nebel liegenden Vulkankrater. Ein sehr mystischer Ort.

Santa Cruz – 2 Nächte
Übernachtung in Hospedaje Darwin B&B, 40 $ pro Nacht inkl Frühstück

Am frühen Abend zurück in Santa Cruz organisierten wir uns für den nächsten Tag 2 Fahrräder. Dann fielen wir, wie jeden Abend in einen viel zu frühen Tiefschlaf.

Unsere Fahrradtour am Tag darauf war zunächst wie folgt geplant: Mit den Fahrrädern in den Bus Richtung Norden, sich am Abzweig zum Schildkrötenpark rauswerfen lassen, Park anschauen und dann den Berg runter rollen lassen bis zum El Garrapatero Strand am anderen Inselende und dann je nach Kräften und Gegebenheiten entweder wieder mit dem Fahrrad zurück oder eben mit dem Taxi. Da wir aber inzwischen bereits 2 Schildkrötenparks gesehen hatten, beschlossen wir diesen ausfallen zu lassen und verzichteten auch auf den Bus.

Wir stiegen also schon in Puerto Ayora direkt aufs Fahrrad, was sich als nicht allzu gute Idee erwies, denn das erste Stück bis Bellavista, was auf der Karte doch irgendwie gerade und eben und kurz aussah, stellte sich als ganz schön steil und entsprechend lang heraus. Wenigstens erwartete uns in Bellavista ein Kiosk mit kalten Getränken und Eis. 🙂 Von dort aus sollte es mehr oder weniger bergab zum Strand gehen. Aber auch hier gewann das ‚oder weniger‘. Letztlich ging es lange noch ständig auf und ab, bis schließlich eine schöne steile Abfahrt zum Strand durch faszinierende Kakteenvegetation die Fahrt beendete. Das Leid hielt sich also insgesamt in Grenzen.

Als wir dann endlich nach ein paar Stunden am Parkplatz vor dem Strand ankamen stürzten wir uns auf das erste Taxi und bestellten es in 3 Stunden auf uns hier zu warten. Glücklich liefen wir zum Meer und wurden mit einem traumhaften weißen Sandstrand belohnt. Wir suchten uns – die Sonne schien inzwischen stark – ein Plätzchen im Schatten und futterten unsere Vorräte auf, bevor wir uns die kalten Wellen stürzten.

An diesem Strand befanden sich zwar keine Seehunde, aber dafür um so mehr Meeresechsen, die stolz auf ihren Felsen den Wellen trotzten.

Doch auch hier mussten wir uns irgendwann widerwillig verabschieden. Wir kämpften uns die 10 Minuten den Berg zur Straße hinauf und stiegen freudig in das auf uns wartende Taxi und ließen uns für 15 USD$ bis nach Bellavista fahren. Von dort rollten wir den am Vormittags erklommenen Berg zurück nach Puerto Ayora hinunter. Und auch an diesem Abend fielen wir glücklich und todmüde ins Bett um am nächsten Morgen um 7.00 Uhr das Boot auf die Isla Isabela zu nehmen.

Isla Isabella – 2 Nächte
Übernachtet in der Caleta Iguana Casa Rosada, 80 $ pro Nacht ohne Frühstück – meine Empfehlung Zimmer Nr. 6!

  • Unser Lieblingsplatz: Strandbar am Playa Grande, direkt neben der Casa Rosada zum Sonnenuntergang, Happy Hour 17:00 – 19:00 Uhr ❤️
  • Playa Grande und Spaziergang zum ‚Comlejo Los Humorales’
  • Schnorcheln am Concha de Perla

Das Casa Rosada, direkt am Strand gelegen, war mit Abstand unsere schönste Unterkunft auf den Galapagos Inseln und zu unserem Zimmer Nr. 6 gehörte ein riesiger Balkon mit Blick auf das Meer. Das Casa Rosada hat auch den Namen ‚Caleta Iguana House‘ – was auch nicht verwundert, denn am und um das Haus herum sitzen wirklich überall Meeresechsen (Iguanas). Ein paar Meter weiter finden sich viele Surfer im Wasser. Ein wunderschöner Ort um dort auch einfach ein paar Tage zu verweilen.

Wir haben am Nachmittag dann unser Schnorchelequipment eingepackt und sind dann Richtung ‚Concha de Perla‘ geschlendert. Denn in dieser geschützten Bucht hatten wohl schon einige ihre schönsten Schnorchelerlebnisse auf den Galapagos-Inseln hatten. Nach dem Abzweig der Hauptstraße biegt man auf einen Steg ab und läuft zunächst durch Mangroven. Nicht erschrecken, auf dem Weg liegt auch die ein oder andere Meeresechse und im Dickicht der Mangroven tummeln sich schlafende Seehunde. Am Ende des Steeges angekommen, befindet sich eine Art Terrasse mit Treppen, um ins Wasser abzusteigen. Unter einer Bank lag auch hier ein Seehund und döste gemütlich dicht kuschelnd mit einer Meeresechse.

Das Wasser war zwar etwas kalt, aber wir wurden gleich mit einer riesigen Wasserschildkröte belohnt. Wir beobachteten wie sie im Wasser schwamm und ab und zu nach oben kam um Luft zu holen. Recht bald wurden wir aber von einem recht aufdringlichen und sehr kontaktfreudigen Seehund abgelenkt wurden, der direkt auf uns zuschwomm. Denn der süße Seehunde verfolgte uns regelrecht und dreht seine Runden um uns und beobachtete uns neugierig. Beschwingt kletterten wir aus dem kalten Wasser und wärmten uns erstmal auf und beobachteten die anderen Schnorcheln. Einer schwamm z.B. direkt mit einer dicken Meeresechse seine Runden.

Rechtzeitig zum Sonnenuntergang gönnten wir uns in der Bar an unserem Hostal erstmal 2 Mojitos. Zudem beobachteten die Surfer, die langsam alle aus dem Wasser kamen. Ebenso die Bachvolleyballspieler und lauschten der Loungemusik, bevor wir uns ein kleines süßes Restaurant in Puerto Villamil suchten, um ein weiteres 5 $ Menü zu essen. 🙂

Am nächsten morgen starteten wir nach einem ausgiebigen Frühstück eine kleine Wanderung zum ‚Complejo Los Humedales‘ ein Park, am Ende des Puerto Grande, vorbei an Surfern, an vielen weiteren Meeresechsen und an 2 schönen romantischen Buchten. Schließlich schmissen wir uns auf dem Rückweg in die warmen großen Wellen und neben uns schwamm direkt ein kleiner Hai. 🙂

So ging auf entspanne Weise der letzte Tag auf der Isla Isabel vorbei und nach den Sonnenuntergangs-Mojitos gab es eine kurze Nacht, denn unser Boot nach Santa Cruz sollte um 6 Uhr abfahren.

Santa Cruz – 1 Nacht
übernachtet in Capitan Max B&B, 70 $ inkl. Frühstück

Für unseren letzten Tag auf den Galapagos-Inseln hatten wir noch einmal die Tortuga Bay reserviert. Deswegen verbrachten wir den ganzen Tag faul am Strand liegend und ein britisches Kinderfilm-Team beobachtend. Die unzähligen Heeresechsen lagen überall herum.

Am Abend entdeckten wir dann noch, dass im Hafen von Puerto Ayora eine ganze Menge kleiner Haie schwimmen.

Am nächsten Morgen um 7 Uhr fuhr uns der Bus wieder Richtung Norden. Wir setzten über nach Batra und stiegen in unser Flugzeug nach Lima. Voll gepackt mit wundervollen Erlebnissen auf den Galapagos-Inseln, eine Welt aus einer anderen Zeit.


Anreise

Unser Galapagos Schnäppchen gelang uns vor allem dank eines wunderbaren Error Fares von British Airways. Für gerade einmal 170 Euro waren wir schon in Peru. Aber diese Errors Fares gibt es immer wieder mal. Erst zuletzt. Es stellte sich für uns nun die Frage, wie wir von dort möglichst günstig auf die Galapagos-Inseln kamen. 

Ab Quito oder Guayaquil, Ecuador gibt es regelmäßig viele Flüge mit Avianca, Latam oder Tame nach Galapagos. Angeflogen werden 2 Inseln: San Cristobal und Batra. Baltra ist unbewohnt, liegt aber direkt neben Santa Cruz.

Da unsere Startpunkt Lima war, gingen wir zunächst davon aus, dass wir einen Flug ab Guayaquil, welches im Süden Ecuadors liegt, benötigen und planten eine längere Busreise dorthin ein. Die günstigsten Flüge ab Guayaquil lagen 1 Woche vor Abflug bei ca. 330 $ hin- und zurück. Aber diese Preise gab es nur zu wenigen Terminen, der ‚Normalpreis‘ lag bei ca. 500 $. Viele Variationen auf skyscanner.de ausprobierend, kam ich schließlich auf die Idee auch mal zu schauen, was ein Flug ab Lima kosten würde und siehe da.. mit Tame 320 Euro hin- und zurück, mit Zwischenstopp in Guayaqil! Die Busfahrt blieb uns erpart. Auch hier gab es aber nur wenige Termine zu den günstigen Preisen, der ‚Normalpreis‘ lag auch hier etwa bei 500 Euro. Mit Daten und Orten auf skyscanner.de herumzuspielen lohnt sich eigentlich immer.

Achtung: Latam bietet einen auf den ersten Blick sehr günstigen Tarif ab Guayaqil an, möchte man diesen buchen, wird man darauf hingewiesen, dass dies ein Local-Tarif und für Personen mit Wohnsitz in Ecuador reserviert ist. Bucht man diesen unberechtigter Weise, droht beim check-in eine Hohe Geldstrafe. Wir haben jedenfalls darauf verzichtet auszuprobieren, ob Latam das auch wirklich durchsetzt. Sollte hierzu jemand Erfahrungen haben, lasst es uns wissen. 🙂



Klima

Auf den Galapagos-Inseln unterscheidet man zwischen der warmen (Dezember – Mai) und der kühlen Jahreszeit (Juni – November). Die Temperaturen schwanken im Jahresverlauf dennoch nur leicht.

In der warmen Jahreszeit kann es zu stärkeren Regen kommen. Des Weiteren liegen die Höchsttemperaturen im durchschnittlich bei 29 Grad, die Wassertemperatur beträgt im Durchschnitt 25,5 Grad. Man kann mit 7 Stunden Sonne am Tag rechnen, wobei die Regenwahrscheinlichkeit bei ca. 4 Tagen im Monat liegt.

In der kühlen Jahreszeit sinken die Höchsttemperaturen auf durchschnittlich 25,7 Grad. Dabei gehen die Wassertemperaturen auf durchschnittlich 22,8 Grad zurück. Man kann dennoch mit etwa 6 Stunden Sonne am Tag rechnen. Auf Grund der geringen Niederschlagsmenge wird diese Zeitspanne auch als trockene Jahreszeit bezeichnet.


Solltet ihr Fragen haben oder Hilfe brauchen, euch euer eigen Galapagos Schnäppchen zu gestalten, stehe ich euch jederzeit gerne zur Verfügung. Wer von euch war schon einmal dort und hat noch Tipps?

Weitere Reiseberichte findet ihr hier.

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